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150. Todestag von König Ludwig I.

28.02.2018

Ende Februar hat sich zum 150. Mal der Todestag von König Ludwig I. gejährt, der die Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs im Jahr 1850 gegründet hat. Nach der Säkularisation ist es König Ludwig I. zu verdanken, dass benediktinisches Leben in Bayern wieder möglich wurde.

Gebet für den Stifter: Abt Johannes am Grab von König Ludwig I. am 28. Februar 2018 (Foto: Robert Kiderle)

Daher ist die Abtei ihm und dem Haus Wittelsbach bis heute besonders verbunden und hält die Erinnerung an ihren Stifter mit einer Reihe von Veranstaltungen im Laufe des Jahres 2018 lebendig.

In unmittelbarer zeitlicher Nähe zum 150. Todestag von König Ludwig I. (29. Februar 1868) fand am 28. Februar ein feierlicher Gedenkgottesdienst in der Basilika Sankt Bonifaz statt, an dem u.a. auch Herzog Franz von Bayern und Herzog Max in Bayern teilnahmen. Auch Äbte einiger bayerischer Benediktinerklöster, die Ludwig I. wiederbegründet bzw. neu errichtet hatte, feierten den Gottesdienst mit.

König Ludwig I. (1786-1868) hat als Stifter von Sankt Bonifaz den Bau von Basilika und Kloster initiiert und finanziert. Bereits 1846 hatte er das ehemalige Kloster Andechs aus privater Hand zurückgekauft, um es als Wirtschaftsgut und damit Lebensgrundlage der zukünftigen Abtei in München zu übergeben.

Bald nach dem Tod seiner Frau Königin Therese 1854 bestimmte der König Sankt Bonifaz zu seiner Grablege, wohin er nach seinem Tod in Nizza 1868 überführt wurde.

Außer Sankt Bonifaz in München und Andechs hat Ludwig I. eine ganze Reihe von Benediktinerklöstern wiedererrichtet (1830 Metten, 1834 Ottobeuren, 1838 Scheyern, 1842 Weltenburg, 1835 das Benediktinerinnenkloster St. Walburg in Eichstätt und 1837 Frauenchiemsee) bzw. neu gegründet (1834 St. Stephan in Augsburg und 1866 Schäftlarn).