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NEUIGKEITEN - DETAIL

Menschen ohne Obdach ihre Würde zurückgeben - Jahresbericht 2016 der Obdachlosenarbeit erschienen.

01.08.2017

Er ist weit mehr als Zahlen, Daten und Fakten. Der Jahresbericht 2016 der Obdachlosenhilfe erzählt hautnah und ohne Umschweife vom Schicksal vieler Menschen ohne Obdach und wie sie in Sankt Bonifaz ein Stück Würde zurückerhalten. Dafür engagieren sich das ganze Jahr über 12 haupt- und über 25 ehrenamtliche Helfer.

"Hier schickt mich keiner weg. Hier bin ich a bißl zu Haus." (Foto: Fabian Mohr)

72 Seiten stark ist er inzwischen, der neue Jahresbericht 2016 der Obdachlosenhilfe und voll mit Informationen, Impressionen und Geschichten über das tägliche Engagement der vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Menschen ohne Obdach ein Stück der eigenen Würde zurückzugeben, ist einfach und kompliziert zugleich: eine warme Mahlzeit und passende Kleidung ausgeben, einen Termin in der Arztpraxis oder für ein Beratungsgespräch vermitteln, das ist schon nicht einfach.

Aber darüber hinaus, sich Zeit für ein Gespräch nehmen, die richtigen Worte und Gesten finden. Zu ermutigen, ohne zu bevormunden. Das ist eine wahre Kunst.

Da hilft es, dass viele haupt- und ehrenamtlichen Helfer ihre ganz eigene Geschichte mit Obdach- und Heimatlosigkeit haben.

Schwerpunkt-Themen:

Verleihung der Pater-Rupert-Mayer-Medaille an die Obdachlosenhilfe.

Bei einem Empfang im Saal des Alten Rathauses hielt Johanna Rumschöttel, Vorsitzende des Katholikenrates der Region München, die Laudatio und überreichte die Pater-Rupert-Mayer-Medaille 2016 an Frater Emmanuel, Abt Johannes und das ganze Team der Obdachlosenhilfe. Der Jahresbericht dokumentiert die Laudation auf den Seiten 22 bis 24.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Haneberghauses bei der Fußwaschung im Dom

Am Gründonnerstag wusch Kardinal Reinhard Marx zwölf Männern und Frauen, die sozial engagiert sind, die Füße. Darunter auch Frauke V. Bülow und Bernadette Riederer. Bei der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag, den 24. März 2017, hat der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, zwölf Männern und Frauen, die in verschiedenen sozialen Diensten tätig sind, die Füße gewaschen. Diese symbolische Handlung erinnert daran, dass Jesus Christus vor dem letzten Abendmahl in Jerusalem seinen Jüngern die Füße wusch, wie im Evangelium berichtet wird. Mehr auf Seite 29.

Frauke Bülow, die Leiterin des Essensausgabe, über ihre Arbeit im Haneberghaus.

Frauke Bülow hatte schon während ihres Studiums der Theaterwissenschaften, Anglistik und Germanistik eine Leidenschaft für die Arbeit in der Küche. Nach einigen Umbrüchen in ihrem Leben ist sie durch den Tipp eines Bekannten auf die Obdachlosenhilfe unseres Klosters aufmerksam geworden. Mehr ab Seite 37.

Wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich Menschen ohne Obdach ein Stück Würde zurückgeben, erfahren Sie hier